Tipps zur Planung von BarCamps

gtd.jpgDie Organisatoren des Hamburger BarCamp haben freundlicherweise einen Einblick in die Organisation von BarCamps gegeben, aus dem Nähkästchen geplaudert und uns so an ihren Erfahrungen teilhaben lassen. Hier ein paar Notizen die ich mir während der Session gemacht habe.

Do’s

  • Hohe Ebene der Unternehmen bzgl. Sponsoring kontaktieren.
  • Unbedingt Rechtschutz- und Veranstalterhaftpflichtversicherung abschliessen.

Dont’s

  • Als Orga keine Angst vorm leeren Sessionplan haben.
  • Sponsoringsummen nicht zu niedrig ansetzen.
  • Nicht Montags oder Freitags versuchen Sponsoren zu kontaktieren.

Beachten

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Spinner

Menschen mit einer neuen Idee gelten solange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.

(Mark Twain, US-amerikanischer Erzähler und Satiriker, 1835 – 1910)

Red Cross on Flickr

AbschnittsleiterEine interessante Kombination. Flickr ist einer der größten Photo-Sharing Dienste im Internet. Das Rote Kreuz eine der größten Hilfsorganisationen der Welt. Da ist es schon passend, dass auch das Rote Kreuz auf Flickr zu finden ist. Offensichtlich noch nicht genug, denn mit der Aktion “Flickr tut Gutes” will Flickr in Zusammenarbeit mit TechSoup, einem Technologie Supporter für NPO’s , 10.000 Flickr-Pro Accounts zu extrem günstigen Konditionen an Gemeinnützige Organisationen abgeben. Zu diesen zählt auch das Rote Kreuz, denn als eines von drei exemplarischen Beispielen wird der Flickr Account von IFRC verwiesen wird.

An welche Zielgruppe richtet sich dieses Programm?

Wir wissen, dass viele Einzelpersonen und Gruppen Flickr nutzen, um Gutes zu tun. Dieses Programm richtet sich jedoch nur an berechtigte Non-Profit-Organisationen und öffentliche Bibliotheken, die in Kanada oder den USA sowie demnächst in weiteren Ländern entsprechend registriert sind.

 

In diesem Zusammenhang sollte auch der Artikel How Nonprofits Can Get the Most out of Flickr – Tips for using the online photo-sharing community successfully erwähnung finden der insbesondere für Leute geeignet sind die bisher kein Flickr nutzen.

Interessant finde ich, wie einfach sich über Flickr fotografierende Rotkreuz-Mitglieder und Organisationseinheiten vernetzen künnen. Typisch social Software, toll!

Wordcamp Rückblick

Ich habe am vergangenen Wochenende, wie geplant, am Wordcamp im Stilwerk teilgenommen. Der folgende kurze Bericht soll meinen Eindruck dieser Veranstaltung dokumentieren.

Organisation Vorab

Wer sich in der Wordpressszene bewegt und einige einschlägige Blogs abonniert hat konnte die Hinweise nicht übersehen. Es wurden auch diverse, bekannte, deutschsprachige “Wordpress-Gurus” als Mitveranstalter und Referenten gewonnen. Das Anmeldeverfahren über amiando lief aus meiner sicht problemlos. Die 161 Anmeldungen weisen auf erfolgreiche Vorbereitungen der Veranstaltung hin.

Ablauf

Die Registrierung am Willkomenstresen hätte mit Amiando Anmeldebestätigung funktioniert, wenn ich sie mitgehabt hätte. Aber auch ohne war ich leicht als angemeldet und bezahlt zu identifizieren. Bereits auf der Anreise wurde man über twitter auf dem Laufenden gehalten. Z.B. wusste ich beim Betreten des Gebäudes: W-Lan steht, Frühstücksbuffet steht usw. Etwas verspätet erfolgte die Begrüssung durch die Initatoren und eine Vorstellung möglicher Sessions. An dieser Stele schien mir die Veranstaltung fast zu gut organisiert, so dass sich m.E. einige Teilnehmer nicht genug aufgefordert fühlten selbst Sessions anzubieten.
Das Programm wurde gemeinsam als Wandzeitung/Wallpaper gestaltet und war so für jeden einsehbar. Nach den ersten Sessions gab es auch schon Mittag und auch am Nachmittag gab es einige Sessionangebote. Eine Vorstellungsrunde blieb, wie sonst auf Barcamps wohl üblich, leider aus.
Der Abend wurde mit einigen, wieder erwarten, sehr unterhaltsamen Bloglesungen eingeleitet und gipfelte mit dem Abendessen bei Blog’nRock.

Ausstattung

Neben Beamern und W-Lan sorgten die Initatoren auch noch für die Twitterwall und eine Videodoku der Veranstaltung. Ausserdem gab es noch etwas Büromaterial und Zubehör für die Wandzeitung, sowie ein paar vorbereitete Session-Übersichtsbögen. Ich habe bestimmt nicht alles im Blick, aber der Materialaufwand schien mir recht gering (gut so!).
Die Räumlichkeiten waren mit dem Stilwerk auch grandios.

Verpflegung

Ja, das Essen war der Hammer. Morgends unterschiedlichste Croissants, Obstdrinks, Kaffee, div. Limos…
Mittags dann jeweils verschiedene, frei kombinierbare, teils Vegetariertaugliche, warme Menüs.
Und das Abendessen bestand aus einem riesiegen Buffet mit Pasta, Suschi, kalten Platten Süssspeisen…
Alles verfügbar gemacht von Oh it’s fresh. Wahnsinn!

Sessions

Ich habe an den Sessions zum Thema Sicherheit, Usability, Microformats, WPMU, Typographie im Web, Blogs in der Lehre und zu FacePress (war das ne Session?) teilgenommen.

Gesamt

Insgesamt eine sehr runde, gelunge Veranstaltung. Neben einigen spannenden Inhalten waren es, mal wieder, vor allem die Kontakte die man geknüpft hat, bzw. die Möglichkeit einige Blogautoren mal persönlich kennen zu lernen. Beim nächsten Wordcamp in Hamburg wäre ich auch wieder dabei, auch wenn es dann vielleicht Blogcamp heissen könnte, oder wird damit die mögliche Zielgruppe zu groß?
Eine (finanzielle&räumliche) Ausstattung in dieser Art würde ich mir für so manche Uni- und/oder DRK Veranstaltung wünschen…

Die Gruppe weiß mehr

Zusammen an Lösungen arbeiten und zu guten Ergebnissen kommen ist an sich ein alter Hut.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass diese Möglichkeiten noch unzureichend genutzt werden, insbesondere im Rahmen meiner (ehrenamtlichen) Rotkreuzarbeit, aber auch in Universitären Zusammenhängen.
Die Techniken von Blogs und Wikis u.ä. geben hierzu eigentlich eine Steilvorlage dieses Potenzial Zeit- und Ortsunabhängig zu nutzen.
Hierzu noch ein kleines Zitat:

Die Kenntnisse der einzelnen Gruppenmitglieder summieren sich, insbesondere was praktische Erfahrungen anbelangt. So vermag die Gruppe Lücken auszufüllen, die dem Einzelnen selbst bei sorgfältigster Überlegung entgangen sind. Bei Problem-Lösungsaufgaben kann die Gruppe neue Möglichkeiten des Vorgehens finden, sobald sich aus der Addition der Einzelerkenntnisse eine Horizonterweiterung ergeben hat. Weiß die Gruppe mehr, dann hat auch der Einzelne die Chance, durch die Gruppe und von der Gruppe zu lernen.

Aus: Kälin, Karl et al: Sich und andere führen – Psychologie für Führungskräfte und Mitarbeiter, Thun, Ott Verlag, 1990, S.113 f.

Studiengang

Wir hatten in einem Seminar die Aufgabe die Struktur einer erziehungswissenschaftlichen Fakultät zu entwickeln. Zugegeben es wirkt etwas chaotisch, aber stets ausbaufähig und adaptierbar.
Erziehungswissenschaftliche Fakultät