ToDo Nr. 1

Studium beenden
So, das pädagogische “Fachbloggen” hat hier vorerst ein Ende, oder wenigstens eine Pause. Die letzte Prüfung liegt nun hinter mir und es beginnt das Warten auf die Ergebnisse von Klausur und Diplomarbeit. Ich freue mich schon den Schreibtisch etwas entrümpeln zu können.
Jetzt kann ich wieder etwas mehr photographieren gehen und mit Freunden “socialisen”.
Hurra!

Lerntagebücher (in der Lehrerbildung)

Besonders in der Ausbildung von LehrerInnen scheinen Reflexive Methoden, z.B. in Form von “Tagebüchern” eine interessante Möglichkeit zu sein. Hierzu ein paar Gedanken:
Die Ausbildung von Lehrern im Bereich der Beruflichen Schulen findet grundsätzlich in drei Phasen statt.

  1. Phase Eins ist ein universitäres Studium, bei dem zunächst das fachliche Wissen für die spätere Tätigkeit im Lehrerberuf vermittelt wird.
  2. In Phase Zwei findet der Vorbereitungsdienst an einem staatlichen Studienseminar mit Abschluss der Zweiten Staatsprüfung statt. (Referendariat)
  3. Phase Drei besteht aus kontinuierlicher Fortbildung der Lehrkräfte.

Tramm (2002) stellt in Frage, ob das Erziehungswissenschaftliche Studium nicht früher und stärker als in Phase Zwei an die Praxis angebunden werden sollte. Des weiteren merkt er an, dass die deutliche Trennung von Theorie und Praxis, bzw. die Isolation der Praxis zu einem Handlungs- und Anpassungsdruck führen könne, der vorschnell zur Übernahme von tradierten und scheinbar bewährten Unterrichtspraxen führen könnte. Hierbei werden nicht die Read more »

Prüfung Psychologie

Schon am vergangenen Donnerstag war meine Psychologieprüfung.
Am FB Psychologie beginnen alle Prüfungen mit einem 10-Minütigen Vortrag. Das Thema ist durch den Prüfling frei wählbar, weil es nicht um den Inhalt, sondern die Art der Vermittlung geht. Ich wählte das Thema “Weblogs und Schule”. (Info für mein Testpublikum: Habe noch einiges angepasst ;-) .) Im Anschluss an die Prüfung folgte eine 5-Minütige theoretische Prüfung zum Vortrag der vergangenen 10 Minuten. Danach folgten Fragen zu vier Büchern/Unterrichtsmitteln die ich aus einem Bestand von ca. 30 Materialien aus dem Bereich Beratung und Training ausgewählt hatte.
Aus persönlichem Interesse wählte ich:

  1. Redlich, Alexander: Kooperative Gesprächsführung in der Beratung von Lehrern, Eltern und Erziehern (1987)
  2. Stagge, Carsten: “Mit der Gans über den Weihnachtsbraten reden.” Über den erfolgreichen Umgang mit schwierigen Situationen bei Veränderungsprozessen in Organisationen. (1997)
  3. Grobe/Mehte/Tönsing/Wulf: Vier Praxishilfen
    Coaching mit dem inneren Team, Qualitätssicherung (Altenpflege), Organisationsentwicklung (Krankenhaus), Konfliktmanagement (Filmregie).
    Ein Sammelband.
  4. Bönsch, Marion und Zach, Kathrin: Seminarkrisen meistern – Erste-Hilfe für Trainer, Lehrer, Vortragende (2006)

Einige Dinge fand ich besonders interessant und möchte sie hier deshalb kurz darstellen. Read more »

Die Gruppe weiß mehr

Zusammen an Lösungen arbeiten und zu guten Ergebnissen kommen ist an sich ein alter Hut.
Trotzdem habe ich das Gefühl, dass diese Möglichkeiten noch unzureichend genutzt werden, insbesondere im Rahmen meiner (ehrenamtlichen) Rotkreuzarbeit, aber auch in Universitären Zusammenhängen.
Die Techniken von Blogs und Wikis u.ä. geben hierzu eigentlich eine Steilvorlage dieses Potenzial Zeit- und Ortsunabhängig zu nutzen.
Hierzu noch ein kleines Zitat:

Die Kenntnisse der einzelnen Gruppenmitglieder summieren sich, insbesondere was praktische Erfahrungen anbelangt. So vermag die Gruppe Lücken auszufüllen, die dem Einzelnen selbst bei sorgfältigster Überlegung entgangen sind. Bei Problem-Lösungsaufgaben kann die Gruppe neue Möglichkeiten des Vorgehens finden, sobald sich aus der Addition der Einzelerkenntnisse eine Horizonterweiterung ergeben hat. Weiß die Gruppe mehr, dann hat auch der Einzelne die Chance, durch die Gruppe und von der Gruppe zu lernen.

Aus: Kälin, Karl et al: Sich und andere führen – Psychologie für Führungskräfte und Mitarbeiter, Thun, Ott Verlag, 1990, S.113 f.

Frei von Studiengebühren

Nachdem es nun feststeht, dass in Hamburg die Studiengebühren von 500 Euro/Semester kommen werden, habe ich mich damit beschäftigt wie ich um diese Zahlung herum komme, denn ich werde im kommenden Semester kaum Leistungen der Uni in Anspruch nehmen.
Mein erster Gedanke war eine Gebührenbefreiung zu beantragen, jedoch ist das keine sichere Lösung, denn ein Antrag kann auch mal abgelehnt werden.

Die nächste Variante wäre eine Beurlaubung zu beantragen, jedoch ist es laut Immatrikulationsordnung nicht möglich während der Beurlaubung Prüfungsleistungen zu erbringen.
Auszug aus §6 der Immatrikulationsordnung der Universität Hamburg vom 30. Juni 2005

(5) Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester. Eine
Beurlaubung schließt den Erwerb von Studien- und Prüfungsleistungen
aus; davon ausgenommen sind

  1. die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungsleistungen
    des vorangegangenen Semesters,
  2. die Fertigstellung von Studien- und Prüfungsleistungen,
    die bereits im vorangegangenen Semester begonnen
    wurden,
  3. die Ablegung von Prüfungen, deren Anmeldung ohne
    Kenntnis des Beurlaubungsgrundes erfolgt ist und
  4. die Ablegung von Prüfungen im Rahmen von Studienaufenthalten
    nach Absatz 3 Nummer 3.

Eine Beurlaubung kommt also auch nicht in Frage. Jedoch bestätigen Studentensekretariat und Diplom-Prüfungsamt, dass man für die Prüfungen nicht als Student eingeschrieben sein muß. Wer sich also nicht zurück meldet spart neben den Semestergebühren von 500 Euro auch die Verwaltungsgebühren von ca. 250 Euro. Ersparnis ca. 750 Euro! Nachteil: Das Semesterticket entfällt und weitere Services der Uni (Bibliothek, Hochschulsport u.ä.) werden etwas teurer, aber der Sommer kommt und mein Fahrrad wird den kurzen Weg zur Uni schaffen.

Plädoyer für kritische Bildung

Heute in der Zeitschrift “Erwachsenenbildung” Ausgabe 2/2005 gefunden.
Kritische Bildung

Moderne Bibliotheken können das

Oder doch nicht? Vor kurzem wurde die Martha-Muchow Bibliothek eröffnet. Dort wurden nach 6-wöchiger Schließung wegen Umzug die Bibliotheken der Fakultät 4 zusammengeführt. Das finde ich schon einmal sehr praktisch. Allerdings gibt es noch einiges zu tun bis die Bibliothek wirklich brauchbar ist. Das W-LAN funktioniert mittlerweile, aber damit ist es noch lange nicht getan.
Hier einige Beispiele:

  1. Die Heizungen sind so heiß, dass man sich problemlos eine warme Mahlzeit darauf zubereiten kann. Leider lässt sich die Temperatur nicht regeln. Die Folge ist das die Fenster geöffnet werden. Das ist ökologisch sicher keine gute Lösung. Außerdem gibt es vermutlich einen Messfühler der sagt “Achtung kalt (weil Fenster auf), also heizen.”
    Steckdosenproblem
  2. Die Steckdosen an den Arbeitsplätzen in direkter Nähe zu den Büchern lassen sich nicht ohne weiteres mit jedem Netzteil nutzen.
  3. Das größte Problem aus meiner Sicht ist die Usability der neuen Bib. Glücklicherweise scheint die Lösung hier auch am einfachsten. Das Problem ist der Bestand der Bibliothek der brav über mehrere Etagen verteilt wurde. Die Sortierung ist jedoch immer noch nach den Fachbereichen und nicht Thematisch. das bedeutet, das selbe Buch steht ggf. an 5 verschiedenen Orten in der selben Bibliothek. Das ist nicht gut. Ebenso sind die Signaturen sehr unübersichtlich. Damit kann man vorübergehend leben, als Dauerlösung sehe ich das nicht.
    Das Problem wird angereichert durch die Restriktion in der Bib., dass man Bücher nicht als persönliches Paket irgendwo zwischenspeichern kann. D.h. wenn ich an einem Tag die benötigte Literatur (über mehrere Etagen) zusammengesammelt habe und am nächsten Tag wiederkomme geht das Spiel von vorne los.
    Stapeln verboten
    Ich versteh das es nicht schön ist wenn Bücher quer durch die Bibliothek auf einzelnen Tischen verstreut liegen. Eine Zentrale Ablage auf der “mein Stapel” wenigstens Übernachten kann wäre hier eine Lösung. Dann hat das Buch genau drei Standorte.
    1. Regal
    2. Aktiver Benutzer
    3. Speichertisch (wo man das Buch auch entnehmen kann wenn man es gerade benötigt)

    Aus meiner Sicht kann man so nicht nur viel Arbeit für die Angestellten, sondern auch für die Nutzer der Bib. sparen. Außerdem wird so die Einführung von Piratennestern vermieden!

Ich habe natürlich eigentlich keine Ahnung wie man Bibliotheken sinnvoll und modern einrichtet und betreibt, aber so ist das keine schöne Lösung.

Wozu social Networking?

Im Seminar “Pädagogische Medientheorie 2.0” Stellt Carolin ein paar Fragen zu social Networking.

Hallo liebe Seminar Teilnehmer & Teilnehmerinnen!

Da dieses Thema mich am meisten interessiert, möchte ich gerne von Euch wissen, ob “Social Networking” auch Euch Spaß macht.
Zum Beispiel durch Seiten wie “myspace”, durch die man angeblich viele Menschen “kennenlernen” kann.
Würd mich freuen, wenn ihr gute Erfahrungen mit diesem Medium gemacht habt. Vielleicht hattet Ihr negative?

Ich würde hierzu folgendes antworten:
Meine Haupt-Social Networking Plattform ist mein Blog: http://www.adesigna.net
Dort laufen mein flickr.com und mein del.icio.us Account mit auf.
Xing und StudiVZ sind ja eher in sich geschlossen, aber beides nutze ich. Xing um mit Leuten in Kontakt zu bleiben StudiVZ, eher weniger, dort finde ich die “Wer ist in Deinem Seminar” Funktion aber interessant.

Durch flickr.com und webmontag.de habe ich auch schon mal Leute getroffen die ich vorher nicht kannte. Im wesentlichen vernetzen mich diese Techniken aber mit Leuten die ich (wenigstens flüchtig) kenne (persönliche Vernetzung).
Für die thematische Vernetzung sind Dinge wie technorati.com m.E. sehr brauchbar.

Wer nicht so auf social Networking steht ist sicher mit isoltr gut beraten. ;-)
Achtung Stöckchen!
Mich würde mal interessieren wie es bei Kati, Alex, Mikro, Daniel und Floschi aussieht!?

Gute Besserung

… die wünsche ich meinem Prof. (Name aus Datenschutzgründen nicht erwähnt) der ursprünglich mit der Betreuung meiner Diplomarbeit betraut war. Leider ist er plötzlich und unerwartet schwer krank geworden. Das hat auch für mich zur Folge das meine gesamte Prüfungsorganisation und evtl. auch die Konzeption der Diplomarbeit adaptiert werden muss. Ich hatte eigentlich gedacht die vorübergehende Schließung unserer Fachbereichsbibliothek, für 6 Wochen, sei das größte Desaster während meiner Prüfungen.

Glossar der Erwachsenenbildung

Wenn man eine wissenschaftliche Arbeit schreibt ist nichts kaum etwas wichtiger als die beschriebenen Begriffe noch einmal genau zu definieren. Sehr praktisch ist, dass das European Service Network Adults Learning (ESENAL) ein Glossar der Erwachsenenbildung in Europa als PDF-Dokument (143 Seiten, 2000) zusammengestellt hat.

Das Glossar umfasst Definitionen und Erläuterungen rund um den Begriff Erwachsenenbildung, wie er in den verschiedenen europäischen Ländern verwendet bzw. verstanden wird.
Der Herausgeber Paolo Federighi umreisst in einer ausführlichen Einleitung Sinn, Zweck und Entstehungsgeschichte des Glossars. Das Glossar entstand mit Unterstützung der Europäischen Kommission, Programm Sokrates – Erwachsenenbildung.

[Via Deutscher Bildungsserver]

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