25 Tools für den Mac

Dock

Es kommt immer wieder mal vor, dass Leute mich fragen was man so für Software auf dem Mac benötigt. Auch wenn ich einen Rechner für mich aufsetze gibt es ein paar Programme die unbedingt dabei sein sollten. Nicht alle (aber die meisten) davon sind kostenlos, die anderen sind in jedem Fall ihr Geld wert. Wenn Du Dir also gerade einen Mac gekauft hast hilft Dir vielleicht diese Auflistung. Wenn Du noch ergänzungen hast, welches Programm auf Deinem Mac auf keinen Fall fehlen sollte schreib einfach einen Kommentar.

  1. Quicksilver
    Das unglaubliche Allroundtalent, bei mir vor allem zur iTues Steuerung und als Application Launcher im Einsatz.
  2. AdiumX
    Neben Skype mein Chatclient für AIM, MSN, ICQ, …
  3. Skype
  4. Omnigraffle
    Diagramme und Co
  5. OmniOutliner
    Strukturgebendes Textprogramm
  6. Read more »

Tooltime

Tok, tok!? Hallo? Ja, das Blog ist noch da. Prima. Mein neuer Job, den ich (voraussichtlich) ab 15.11. antreten werde fordert sein Tribut. Auch privat sind noch einige Dinge zu erledigen, so kommt es zu einer extrem niedrigen Blogfrequenz. Einige Dinge müssen hier unbedingt genannt werden, weil sie mir in den vergangenen Tagen prima Helfer waren.

In diesem Sinne: Feierabend!

ToDo Nr. 1

Studium beenden
So, das pädagogische “Fachbloggen” hat hier vorerst ein Ende, oder wenigstens eine Pause. Die letzte Prüfung liegt nun hinter mir und es beginnt das Warten auf die Ergebnisse von Klausur und Diplomarbeit. Ich freue mich schon den Schreibtisch etwas entrümpeln zu können.
Jetzt kann ich wieder etwas mehr photographieren gehen und mit Freunden “socialisen”.
Hurra!

Was ist Lernen?

Sich mit Lernen zu beschäftigen dürfte neben Bildung, Vermitteln, Beratung, Organisation und Entwicklung eines der zentralen Themen für Pädagogen sein. Interessanter Weise gibt es sowohl in der psychologischen, als auch pädagogischen Literatur eine große Zahl von Ausführungen zu diesem Thema. Aber was ist eigentlich Lernen?

Wir können Lernen als einen Prozeß definieren, der zu relativ stabilen Veränderungen im Verhalten oder im Verhaltenspotential führt und auf Erfahrungen aufbaut. Lernen ist nicht direkt zu beobachten. Es muß aus den Veränderungen des beobachteten Verhaltens erschlossen werden.
(Zimbardo: Psychologie, Springer, Berlin, 1992, S. 227.)

Zwei Richtungen

Es gibt verschiedene Theorien wie es zu diesen Veränderungen im Verhalten bzw. Verhaltenspotential kommen kann. Read more »

Weblogs als Lerntagebücher

Gestern habe ich einen Einblick gegeben warum Lerntagebücher als reflexive Elemente in Bildungsprozessen eine wichtige Rolle spielen können.

Das Verfassen von Lerntagebüchern ist eine Methode aus der Aktionsforschung, die die Handelnden dazu anhalten soll, die eigene Praxis zu erkunden, zu überprüfen und möglicherweise zu verändern.

Lerntagebücher werden im Verlauf von Lehrveranstaltungen eingesetzt, um die persönliche Auseinandersetzung der Studierenden mit Lehrinhalten und Lehrzielen zu dokumentieren und zu reflektieren. Diese Methode ist [...] besonders geeignet [...] eigene Erfahrungen und Einstellungen zu aktualisieren und sich mit ihnen kritisch auseinanderzusetzen. Auch lassen sich die kognitiven Ziele der Lehrveranstaltung wesentlich stärker “personenbezogen” gestalten.

Wie empirische Untersuchungen gezeigt haben, fördert das Lerntagebuch im Gegensatz zum traditionellen “Prüfungslernen” das langfristige Behalten von Inhalten, also das eher bedeutsame und anwendungsorientierte Lernen (nach Mayr, J. (1997). Evaluieren. In F. Buchberger, H. Eichelberger, K. Klement, J. Mayr, A. Seel & H. Teml (Hrsg.), Seminardidaktik, Innsbruck: Studienverlag, S. 234). http://paedpsych.jk.uni-linz.ac.at

Ich halte Weblogs für ein Medium welches sich besser zum Führen eines Lerntagebuches eignet als Papier oder einzelne Textdateien.

Ways of Communication with BlogsBlogging can be a great way of getting thought leaders within your organisation to disseminate
their knowledge as well as inform others
on things such as best practice, changes to procedures, industry news and so on. Aus Web-based learning communities via eduFutureBlog

Ich habe mal eine Gegenüberstellung angefertigt welche Anforderungen an Lerntagebücher gestellt werden und wie sich die Anforderungen mit Hilfe von Weblogs umsetzen lassen. Read more »

Lerntagebücher (in der Lehrerbildung)

Besonders in der Ausbildung von LehrerInnen scheinen Reflexive Methoden, z.B. in Form von “Tagebüchern” eine interessante Möglichkeit zu sein. Hierzu ein paar Gedanken:
Die Ausbildung von Lehrern im Bereich der Beruflichen Schulen findet grundsätzlich in drei Phasen statt.

  1. Phase Eins ist ein universitäres Studium, bei dem zunächst das fachliche Wissen für die spätere Tätigkeit im Lehrerberuf vermittelt wird.
  2. In Phase Zwei findet der Vorbereitungsdienst an einem staatlichen Studienseminar mit Abschluss der Zweiten Staatsprüfung statt. (Referendariat)
  3. Phase Drei besteht aus kontinuierlicher Fortbildung der Lehrkräfte.

Tramm (2002) stellt in Frage, ob das Erziehungswissenschaftliche Studium nicht früher und stärker als in Phase Zwei an die Praxis angebunden werden sollte. Des weiteren merkt er an, dass die deutliche Trennung von Theorie und Praxis, bzw. die Isolation der Praxis zu einem Handlungs- und Anpassungsdruck führen könne, der vorschnell zur Übernahme von tradierten und scheinbar bewährten Unterrichtspraxen führen könnte. Hierbei werden nicht die Read more »

Prüfung Psychologie

Schon am vergangenen Donnerstag war meine Psychologieprüfung.
Am FB Psychologie beginnen alle Prüfungen mit einem 10-Minütigen Vortrag. Das Thema ist durch den Prüfling frei wählbar, weil es nicht um den Inhalt, sondern die Art der Vermittlung geht. Ich wählte das Thema “Weblogs und Schule”. (Info für mein Testpublikum: Habe noch einiges angepasst ;-) .) Im Anschluss an die Prüfung folgte eine 5-Minütige theoretische Prüfung zum Vortrag der vergangenen 10 Minuten. Danach folgten Fragen zu vier Büchern/Unterrichtsmitteln die ich aus einem Bestand von ca. 30 Materialien aus dem Bereich Beratung und Training ausgewählt hatte.
Aus persönlichem Interesse wählte ich:

  1. Redlich, Alexander: Kooperative Gesprächsführung in der Beratung von Lehrern, Eltern und Erziehern (1987)
  2. Stagge, Carsten: “Mit der Gans über den Weihnachtsbraten reden.” Über den erfolgreichen Umgang mit schwierigen Situationen bei Veränderungsprozessen in Organisationen. (1997)
  3. Grobe/Mehte/Tönsing/Wulf: Vier Praxishilfen
    Coaching mit dem inneren Team, Qualitätssicherung (Altenpflege), Organisationsentwicklung (Krankenhaus), Konfliktmanagement (Filmregie).
    Ein Sammelband.
  4. Bönsch, Marion und Zach, Kathrin: Seminarkrisen meistern – Erste-Hilfe für Trainer, Lehrer, Vortragende (2006)

Einige Dinge fand ich besonders interessant und möchte sie hier deshalb kurz darstellen. Read more »

Marketing in der Erwachsenenbildung

Diplomarbeit abgegeben!
Heute habe ich meine Diplomarbeit abgegeben. Die Vorbereitungen waren ja nicht ganz komplikationsfrei. Das Prüfungsamt sah gute Gründe meinen Abgabetermin in den März zu verlegen, so dass ich nicht, wie ursprünglich geplant, bis 19. Februar abgeben musste.
Zum binden der Arbeit empfehle ich Copycardo.
Die nächste Prüfung behandelt das Thema Marketing in der Erwachsenenbildung. Falls jemand auf der Suche nach Themen, Thesen oder Literatur zu diesem Thema ist hier ein paar Vorschläge.

  1. Unterscheidung von Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.
    Auflösung des Missverständnisses Marketing sei gleichzusetzen mit Öffentlichkeitsarbeit und Werbung. (Meisel)
  2. Allgemeine Einführung in das Marketing
    Ablauflogisches Entscheidungsmodell (Sarges/Haeberlin)
  3. Unterschiede zwischen kommerziellem Marketing, Non-Profit Marketing und Bildungsmarketing (am Beispiel der Volkshochschule). (Möller)
  4. These: Erwachsenenbildung benötigt Marketing
    Schwindende Finanzierung der Volkshochschulen durch den Staat und das vermehrte auftreten konkurrierender Anbieter machen Marketingüberlegungen für Bildungseinrichtungen relevant. (Möller)
  5. These: Es gibt einen Widerspruch zwischen Bildungsauftrag und Marktorientierung. (Möller)
    Vorstellung verschiedener Strategien bei einer Marktorientierung. (Sarges/Haeberlin)
  6. Marktsegmentierung (Bartz/Tippelt)
    Die Angebote müssen auf möglichst homogene Zielgruppen zugeschnitten sein.
  7. These: Für (potenzielle) Teilnehmer ist (Politische)Bildung eine Ware. (Motzko)
    Gemeinsamkeiten und Unterschiede von klassischen Produkten (z.B. Schokoriegel) und Bildung.

Quellen:

  • Bartz, H./ Tippelt, R. (2004): Weiterbildung und soziale Milieus in Deutschland, Bielefeld
  • Gottmann, G. (1985): Marketing an Volkshochschulen, Frankfurt am Main
  • Meisel, K. (1994): Marketing für Erwachsenenbildung?, Bad Heilbrunn
  • Möller, S. (2002): Marketing in der Weiterbildung, Bielefeld
  • Motzko, M. (1989): Politische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit, in: Zeitschrift Außerschulische Bildung 4/98, S. 360-366
  • Sarges, W./ Haeberlin, F. (1980): Marketing für die Erwachsenenbildung, Hannover

1 Jahr Hamburger Webmontag

Es war wieder fast wie früher könnte man sagen. Der heutige Hamburger Webmontag war gut besucht. Es waren zwar nicht alle “angemeldeten” Teilnehmer vor Ort, aber einige unangemeldete konnten dieses gut ausgleichen. Ich hätte mich sehr gefreut Judith mal wieder zu sehen, aber es gibt sicher noch weitere Webmontage ;-) .
Nachdem zunächst allgemeines Getränke uns Speisen bestellen und verzehren angesagt war hat Stefan (endlich) das Wort ergriffen und die Vorstellungsrunde (Photos) eingeleitet. Sympathisch fand ich den Vorschlag die jeweilige Vorstellung mit drei Tags zur eigenen Person abzuschließen.
Ich habe das Gefühl, dass sich zunehmend auch Mitarbeiter größerer Firmen auf dem Webmontag tummeln, aber immer noch eine Reihe von Freelancern und Studenten.
An meinem Tisch (geteilt mit Nicole, Sebastian, Mirko, Wey, Igor, Stefan und Francisco) ging es um Themen wie Second Life verbunden mit einer Diskussion über Open Source und Open Access, Qype und das Problem der Internationalisierung von Plattformen und einige kleinere Themen.
Schön finde ich den Podcast mit der Mütze ;-) .
Bis zum nächsten Mal…

Frei von Studiengebühren

Nachdem es nun feststeht, dass in Hamburg die Studiengebühren von 500 Euro/Semester kommen werden, habe ich mich damit beschäftigt wie ich um diese Zahlung herum komme, denn ich werde im kommenden Semester kaum Leistungen der Uni in Anspruch nehmen.
Mein erster Gedanke war eine Gebührenbefreiung zu beantragen, jedoch ist das keine sichere Lösung, denn ein Antrag kann auch mal abgelehnt werden.

Die nächste Variante wäre eine Beurlaubung zu beantragen, jedoch ist es laut Immatrikulationsordnung nicht möglich während der Beurlaubung Prüfungsleistungen zu erbringen.
Auszug aus §6 der Immatrikulationsordnung der Universität Hamburg vom 30. Juni 2005

(5) Urlaubssemester zählen nicht als Fachsemester. Eine
Beurlaubung schließt den Erwerb von Studien- und Prüfungsleistungen
aus; davon ausgenommen sind

  1. die Wiederholung von nicht bestandenen Prüfungsleistungen
    des vorangegangenen Semesters,
  2. die Fertigstellung von Studien- und Prüfungsleistungen,
    die bereits im vorangegangenen Semester begonnen
    wurden,
  3. die Ablegung von Prüfungen, deren Anmeldung ohne
    Kenntnis des Beurlaubungsgrundes erfolgt ist und
  4. die Ablegung von Prüfungen im Rahmen von Studienaufenthalten
    nach Absatz 3 Nummer 3.

Eine Beurlaubung kommt also auch nicht in Frage. Jedoch bestätigen Studentensekretariat und Diplom-Prüfungsamt, dass man für die Prüfungen nicht als Student eingeschrieben sein muß. Wer sich also nicht zurück meldet spart neben den Semestergebühren von 500 Euro auch die Verwaltungsgebühren von ca. 250 Euro. Ersparnis ca. 750 Euro! Nachteil: Das Semesterticket entfällt und weitere Services der Uni (Bibliothek, Hochschulsport u.ä.) werden etwas teurer, aber der Sommer kommt und mein Fahrrad wird den kurzen Weg zur Uni schaffen.

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