Was ist ein Learning Object 2.0

  1. Wann ist ein in einem „Medium“ Transportierter Inhalt ein Learning Object?
  2. Wann ist dieses Learning Object ein LO2.0?

Diese Fragen gingen mir nach der letzten Sitzung des Seminars „Pädagogische Medientheorie 2.0“ durch den Kopf. Zur ersten Frage hat Wikipedia eine prima Antwort. Wenn ich das Ganze richtig verstehe müssen zu einem LO auch die entsprechenden Metadaten verfügbar sein. Wenn das ganze in sich geschlossen ist, um so besser. Organisiert werden die LO’s lt. Wikipedia dann in einem Lern Management System (LMS) oder Lern Content Management System (LCMS) keine Ahnung wo hierbei der Unterschied ist.
Damit ist Frage 1 eigentlich ganz schon beantwortet.
Damit aus einem LO ein LO2.0 wird muß nach meinem Empfinden vor allem die Möglichkeit bestehen das die Lerner gemeinsam das LO weiterentwickeln und sich gegenseitig beim lernen unterstützen. Ausserdem habe ich das Gefühl ein LMS/LCMS ist nicht mehr die Zeitgemäße Lösung. Hier ist mir a) der Lernweg zu stark vorstrukturiert und b) wenn die Lerner eigene Inhalte zur Verfügung stellen können/sollen, dann ist eine geschlossene Plattform (LMS/LCMS) nicht der richtige Ort, sondern die Nutzer sollten die Möglichkeit haben ihre Inhalte „bei sich“, in ihrem eigenen „Portfolio“ (Blog, Wiki o.ä.) behalten und gleichzeitig teilen zu können (RSS, Mikroformate, o.ä.).
Wenn ich das richtig sehe passt das auch wieder zur Grafik von Tony Karrer die ich bereits hier erwähnte.

An diesem Tage...

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